Kultur
Einleitung
| Budapest hat eine reiche musikalische Vergangenheit, von dem virtuosen Pianisten Franz Liszt, bei dessen Auftritten die Damen regelmäßig in Ohnmacht fielen, bis zu den Opern von Ferenc Erkel. Im frühen 20. Jahrhundert bereisten Béla Bartók (1881-1945) und Zoltán Kodály (1882-1967) ganz Ungarn, um die schwindenden Volkslieder ihres Landes zu sammeln und für die Nachwelt zu überliefern. Ihre Werke bereichern die heute blühende ungarische Musikszene. Da die Orchester nicht mehr von staatlicher Seite, sondern von privaten Unternehmen gefördert werden, sind die Finanzen knapp. Einige der besten Sänger und Instrumentalisten sind bereits in den Westen abgewandert, ein Trend, der immer noch anhält. Den verbleibenden Instrumentalisten fehlt es häufig an Übung, denn sie müssen zum Überleben oft noch ein oder zwei andere Berufe nebenbei ausüben. Ohne Zweifel aber entschädigen ihr Elan und ihre Leidenschaft für etwaige Mängel an technischen Fähigkeiten.
Karten für die meisten Konzerte sind an der Kartenkasse der
Nemzeti Filharmónia
, V. Vörösmarty tér 1 (Tel: (1) 318 02 81), erhältlich. Sie können allerdings auch eine Stunde vor der Vorstellung am Veranstaltungsort gekauft werden. Karten für die
Ungarische Staatsoper
(Internet:
www.opera.hu
) sind direkt bei der Staatsoper, VI. Andrássy út 20 (Tel: (1) 332 79 14), erhältlich.
Volksmusik wird sehr oft im Petõfi Csarnok in Városliget (Internet:
www.petoficsarnok.hu
) und im Almássy téri Szabadidõközpont (Almássy-Platz-Freizeitzentrum) veranstaltet.
Ausführliche Veranstaltungskalender sind auf der Internetseite des Budapester Touristeninformation (Internet:
www.budapestinfo.hu/de
) und in der deutschsprachigen
Pester Lloyd
(Internet:
www.pesterlloyd.de
) zu finden. Englischsprachige Veranstaltungsverzeichnisse findet man im bei
LiveBudapest
(Internet:
www.livebudapest.com
), in der
Budapest Week
(Internet: (
www.budapestweek.com
) und der
Budapest Sun
(Internet:
www.budapestsun.com
). |
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