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Budapest - Stadtbesichtigung, Touristeninformation, Besucherpässe

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Stadtbesichtigung

Überblick
Die Széchenyi Lánchíd (Kettenbrücke) bildet den Mittelpunkt von Budapest. Auf ihrer Westseite liegt das hügelige Buda, östlich davon das flache kommerzialisierte Pest. Mit der steilen Sikló , einer Seilbahn aus dem 19. Jahrhundert, gelangt man zu Budas Várhegy (Burgberg), der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde und zahlreiche Attraktionen aufweist. Im Herzen des Bezirks liegt der Szentháromság tér (Dreifaltigkeits-Platz), auf dem es meistens vor Touristen nur so wimmelt. Ganz in der Nähe befindet sich die Mátyás templom (Matthiaskirche) mit ihrem Mosaikdach. Davor findet man die Statue von König Stephan und die märchenhafte Halászbástya (Fischerbastei), von der man den besten Ausblick auf Pest erhält, besonders auf das Országház (Parlamentshaus). Eine Vielzahl von Museen sind im Budavári Palota (Budaer Burgpalast) untergebracht, das zuerst unter Béla III. errichtet wurde, nach dem Einfall der Mongolen im 13. Jahrhundert aber wieder aufgebaut werden mußte, was sich über Jahrhunderte hinzog. Südlich der Kettenbrücke befindet sich der Gellért-hegy (Gellértberg), den man nach dem gleichnamigen Bischof benannte. Nach einer Sage wurde er angeblich in einem Faß vom Hügel gerollt, weil er die Magyaren zu Christen bekehrte. Auf dem Gipfel liegen das Befreiungsmonument und die Zitadelle , eine Festung der Habsburger, mit der man die Magyaren nach der Revolution 1848/49 unterwerfen wollte. Unweit von hier befinden sich einige der ältesten Kurbäder von Budapest – die während der türkischen Besatzung (1526-1699) eifrig genutzten Bäder Rudas und Rác – sowie das im Jahre 1913 errichtete Hotel Gellért.

Von hier führt die Szabadság híd bis zur Pester Innenstadt ( Belváros ). Am belebtesten sind die Einkaufsstraße Váci utca und der Platz Vörösmarty tér , den man an der Statue des Dichters Mihály Vörösmarty (1800-1855) erkennt. Dort befindet sich auch die Konditorei Gerbeaud. Der beeindruckendste Platz in Pest ist der Hõsök tere (Heldenplatz), den man über die Andrássy út (dem Sitz des Opernhauses) erreicht. Am Heldenplatz befinden sich das Szépmûvészeti Múzeum (Museum der schönen Künste) und der Mûcsarnok (Kunstpalast); der Városliget (Stadtpark) liegt gleich dahinter. Die von unterirdischen heißen Quellen aufsteigenden Dämpfe auf dem Platz erfreuen besonders die jungen Skateboardfahrer. Näher an der Donau liegt die Synagoge Dohány , die zweitgrößte in Europa, und das kleine jüdische Viertel (Bezirk VII). Weiter südlich befindet sich das Magyar Nemzeti Múzeum (Ungarisches Nationalmuseum). Die wieder aufgebauten Überreste der Hauptstadt aus der Zeit, als sie noch zur römischen Provinz Pannonia gehörte, befinden sich im nördlichen Budapester Bezirk Óbuda.

Touristeninformation
Tourinform Budapest
V. Sütõ utca 2.
Tel: (1) 438 80 80. Fax: (1) 356 19 64.
E-Mail: tourinfo@mail.hungarytourism.hu
Internet: www.hungarytourism.hu
Öffnungszeiten: Täglich 08.00-20.00 Uhr.

Weitere Informationen sind auch an der IBUSZ-Touristeninformation , V. Ferenciek tere 10 und bei Budapest Tourist , Roosevelt tér 5 (an der Kettenbrücke) und VIII. Baross tér 3 (nahe Bahnhof Keleti) erhältlich. Zweigstellen der Tourism Office of Budapest befinden sich im Bahnhof Nyugati, bei Budaörs im AGIP-Komplex, VII. Király utca, und im Burgbezirk, I. Tarnok utca 9-11. Budapest ist die erste europäische Stadt, in der ein System mit verbundenen Computerterminals für Touristeninformationen eingeführt wurde.

Besucherpässe
Die Budapest-Karte (Internet: www.budapest.hu/de/budapest_karte ) ist einfach zu benutzen und sehr lohnenswert. Mit diesem Besucherpaß kann man unbegrenzt öffentliche Verkehrsmittel benutzen, hat freien Eintritt zu 65 Museen und zu 14 Sehenswürdigkeiten, kann zum halben Preis an Stadtbesichtigungen teilnehmen, erhält Ermäßigungen bei kulturellen und folkloristischen Veranstaltungen, in Sporteinrichtungen, Bädern, Geschäften und in Restaurants. Einzelheiten erfährt man im Begleitheft zur Budapest-Karte. Erhältlich ist sie an Touristeninformationen, in Hotels und an den Fahrkartenschaltern der größeren U-Bahnstationen.



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