Kultur
Einleitung
| Da Moskau seit sehr langer Zeit die Landeshauptstadt ist, ist es auch stets ein wichtiges russisches Kulturzentrum gewesen. Zu den bemerkenswertesten Errungenschaften zählt die lange Periode der Ikonenmalerei bis zur Zeit von Peter dem Großen. Der berühmteste Ikonenmaler der russisch-orthodoxen Kirche ist Andrej Rubljow, der sein Atelier im Spaso-Andronikow Monastyr (Andronikow-Kloster), in einem östlichen Vorort der Stadt, hatte. Im 19. Jahrhundert machten sich Maler wie Ilija Repin einen Namen, dessen realistische Werke vor allem die Landbevölkerung und gewöhnliche Menschen porträtieren. Die Werke der konstruktiven Avantgardisten zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurden durch Stalins Regime unterdrückt. Bis vor kurzen war die sozialrealistische Kunst die einzige, die von staatlicher Seite gefördert wurde und im öffentlichen Raum zu sehen war.
In der ehemaligen Sowjetunion war man nicht zu unrecht sehr stolz auf die eigenen kulturellen Einrichtungen, denn diese zählten häufig zu den besten der Welt. Viele dieser Einrichtungen haben ihren Sitz in Moskau, bemerkenswert sind vor allem Bolshoi-Ballett und -Oper und der Moskauer Zirkus. Im voraus erworbene Eintrittskarten können recht preiswert sein, die von Schwarzhändlern am Abend der Vorstellung verkauften sind aber meistens recht teuer. Konzert- und Theaterkarten sind an zahlreichen Stellen erhältlich, in großen Hotels und an der IPS-Theaterkasse im Metropol Hotel, Teatralnj Projesd 1/4 (Tel: (095) 927 60 00). Die meisten Eintrittskarten für Aufführungen kosten zwischen 620 Rbl/20 US$ und 830 Rbl/27 US$.
Eine hervorragende Informationsquelle zu den kulturellen Veranstaltungen in der Metropole mit Veranstaltungsverzeichnissen (in mehreren Sprachen, u. a. in Englisch) ist
Moscow Out
(Internet:
www.moscowout.ru
). |
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