Kultur
Einleitung
| Zwar sind die ständigen politischen Unstimmigkeiten in Rom und die fehlende Leidenschaft der Bürger für die Künste dem Kulturleben der Stadt nicht gerade zuträglich, dennoch kann man einen angenehmen Schauer bekommen, wenn man bei Mondlicht auf den harten, kalten Steinen eines Amphitheaters sitzt und sich ein Theaterstück ansieht. Das einzige offizielle Kunstzentrum Roms ist der
Palazzo delle Esposizioni
, Via Nazionale 194 (Tel: (06) 48 94 11. Internet:
www.palazzoesposizioni.it
), in dem es unter einem Dach Kinofilme, Tanz, Ausstellungen, einen Hörsaal sowie eine Bar und ein Dachgarten-Restaurant gibt, denn in Rom wird alles zu einer sozialen Erfahrung.
Wer die alternative Szene kennenlernen möchte, sollte sich zu einem der
Centri Sociali
aufmachen – gemeinnützige, selbstverwaltete Begegnungsstätten, die in den siebziger Jahren mit Hilfe der italienischen kommunistischen Partei von linksgerichteten Studenten ins Leben gerufen wurden. Sie sind Veranstaltungsstätten für die extremsten Konzerte, Filme, Theateraufführungen und Tanzveranstaltungen, die in Rom geboten werden. Der Eintrittspreis und die Getränkepreise an der Bar werden hier äußerst niedrig gehalten. Die Centri Sociali ziehen ein alternatives Publikum zwischen 18 und 30 Jahren an und reichen von gut geführten Veranstaltungsorten, in denen Weiterbildungskurse und Internetcafés angeboten werden, bis zu besetzten Häusern am Stadtrand.
Die Eintrittskarten zu kulturellen Veranstaltungen sind sehr begehrt und oft nur im Abonnement erhältlich, deshalb sollten kulturbegeisterte Besucher sich so schnell wie möglich nach ihrer Ankunft, mindestens ein paar Tage vor der Vorstellung mit Bargeld (nicht Kreditkarte) zu den Verkaufsstellen aufmachen. Die Preise beginnen ab etwa 16 €. Am einfachsten bekommt man Karten an den Verkaufsagenturen, wie z.B.
Orbis
, Piazza Esquilino 37 (Tel: (06) 474 47 76), wo Karten für Konzerte, Theatervorstellungen und Sportveranstaltungen erhältlich sind.
Einzelheiten über kulturelle Veranstaltungen findet man auch in den wöchentlich erscheinenden Magazinen
Roma C’è
(Internet:
www.romace.it
) und
Time Out Rome
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